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Die metamodernistische Performance ANTICON von DZHUS spekuliert über die „Utopie-Codes“ der Menschheit, die programmiert wurden, um Glück zu erzeugen. Die Modedesignerin und Lyrikerin Irina Dzhus schlägt vor, etablierte Bedeutungssysteme, von Spiritualität bis Konsum, als Weg zur inneren Selbstverortung zu nutzen.
Als ukrainische Geflüchtete in der EU erinnert Irina an Geschichten des Holocaust und an die Reise durch den Sinai. Das 2010 gegründete Label DZHUS verwandelt Wohnobjekte in tragbare Mode. Die ethische und tierversuchsfreie Marke kritisiert das ambivalente Verhältnis der Gesellschaft zu Tieren und dekonstruiert soziale Rollen.
Die ANTICON-Show und der dazugehörige Film wurden bereits bei europäischen Fashion Weeks und Festivals präsentiert. In dem katharrtischen, theatralen Akt verbindet Irina ihre mehrsprachigen Gedichte mit einem Soundtrack ihres ukrainischen Landsmanns Hennadii Biliaiev, während sie multifunktionale Kleidungsstücke vor den Augen des Publikums transformiert.
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